Getriebe hat sich mit lautem Knall verabschiedet :-(

Hier dreht sich alles um Ape 50 Technik
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Bluesmate
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Re: Getriebe hat sich mit lautem Knall verabschiedet :-(

Beitrag von Bluesmate » Freitag 21. August 2020, 21:32

Besten Dank für die Glückwünsche [thank_you.gif]

Zum 16er Pinasco kann ich jetzt schon etwas sagen:
Man muss es nicht nur einbauen und losfahren sondern zusätzlich auch noch den Luftdruck in den Reifen prüfen... Die 2 Monate Standzeit hatten die Hinterreifen auf 2,6 Bar abfallen lassen. Jetzt wo ich wieder 3,5 Bar hinten und 3,2 Bar vorne habe, ist sie mit dem Pinasco doch etwas flotter. Fährt sich ganz gut aber die höheren Berge hier in der Gegend habe ich heute erst mal weg gelassen. Wie das mit den Bergen zusammen passt, wird sich in den nächsten Wochen herausstellen!

Beste Grüße,
Henning

Schau dir das mal an !!
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Re: Getriebe hat sich mit lautem Knall verabschiedet :-(

Beitrag von TomPe » Freitag 21. August 2020, 22:32

Henning - das war schon sehr gekonnt - von der fehlersuche bis zusammenbau - obwohl du beruflich aus der gestaltungsecke kommst 👍👍
T😎M
https://m.youtube.com/watch?v=cRAYT6xocM4

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Scharnhorst
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Keine Radiokonsole mehr, Radiobedienteil ist nun unter der Windschutzscheibe.
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Re: Getriebe hat sich mit lautem Knall verabschiedet :-(

Beitrag von Scharnhorst » Freitag 21. August 2020, 23:51

Hallo Henning,

bin jetzt auch mal gespannt, was du von der Kombi DR 85 mit Sinalco-Ritzel berichtest.

Ich selbst bin den DR 85 zwei Jahre gefahren mit Ori-Ritzel. Ein schöner Zylinder. Besonders gefallen hat mir der ausgewogene Drehmomentverlauf und eine gewisse Drehwilligkeit schön gleichmäßig hinten raus.
Ins Tal runter bin ich nie, aber Hügel hat es auch auf der Alb. So richtig vorstellen können hätte ich es mir nie, den 85er mit einer längeren Übersetzung zu fahren.
Aber das ist ja immer eine Frage der Topografie und dem Anspruch. Ich war schon immer froh, wenn ich an so wenig Stellen wie möglich in den 3. Gang zurück mußte.
Das war damals mit dem 85er nur an einem steilen Berg nötig, der seither immer meine Referenz ist.

Bei dir kommt ja noch die Erfahrung hinzu, wie die Kleine mit den 50 Kubik und 14 Zähnen unterwegs war. Es wird spannend werden, wenn du in deiner Topografie die Vergleiche ziehen kannst. Die Erfahrung habe ich leider nicht, gekauft hatte ich sie mit einem völlig überforderten Wespenzylinder mit 75 Kubik. Damals war der DR 85 ein echter Fortschritt.

Meinen Spezialberg bin ich erst im 4. Gang hochgekommen, als ich auf Traktor 1.0, den 112er Malossi umgestellt hatte, auch mit 14 Zähnen. Wobei der in meiner Konfiguration das Sinalco vertragen hätte.

Heute ist das natürlich alles kein Vergleich mehr, aber ich kann mich noch gut an mein Grinsen erinnern, als ich den 85er zum ersten Mal angeworfen und die ersten paar Meter gefahren bin. Ich dachte nur, "und du bist jetzt 6 Jahre mit dem alten Zylinder rumgefahren...Ohne Worte..." Ich habe sehr gute Erinnerungen an den Zylinder. Die Ape lief sehr ruhig und ausgewogen.
Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich gar keine Ahnung, was da drauf war. Hatte ich erst beim Abnehmen gesehen. Ich ging von 50 Kubik aus.

Alles bis einschließlich heute mit dem Sito.

Gruß Paddy.

PS.: Ich habe sowohl den 85er DR, als auch den 112er Malossi schön geölt auf Lager. Bin noch unschlüssig, was ich mal auf die Schaltwespe draufstöpsel zum Spaß, wenn mir eine über den Weg läuft...:-). Traktor in Einspurpreßblech... [Cool.gif]
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Re: Getriebe hat sich mit lautem Knall verabschiedet :-(

Beitrag von Bluesmate » Samstag 22. August 2020, 10:42

Ich bin mal gespannt, wie das mit diesem Setup und der Siegerländer Topographie läuft.
Die Berge die hier in der Gegend auch als Berge bezeichnet werden sind alle so steil, dass ich auch mit dem 14er in den 2. Gang schalten musste. Da war es bisher so, dass man den 2. dann aber auch bis zu der Geschwindigkeit bekam, die man auf der Geraden fahren konnte. Insofern, könnte es sein, dass es mit dem 16er immer noch gut passt.

Meinen "Hausberg" wäre ich schon hoch gefahren aber ich muss den ja auch wieder runter. Da die Ape bergab recht flott wird, wollte ich das mal noch ein paar Tage vermeiden und erst mal im Tal bleiben, bis ich am Montag nochmal alle Schrauben kontrolliere. Wäre ja schade, wenn die frisch reparierte Ape im Graben landet, weil sich irgendwas losgerappelt hat...

@Tom: ich glaube, dass der Beruf egal ist beim Schrauben. Die Gestaltungssachen sind auch nur ein Handwerk und müssen am Ende meistens entweder gedruckt oder gefräst werden. Hilfreich ist es in meinem Fall einfach, dass ich seit meiner Jugend immer mindestens ein Moped in Fahrbereitschaft halte. Mein zweitneustes Fahrzeug nach der Ape ist Baujahr 1978 (Kreidler) und die Vespa ist Baujahr 1975. Ich würde ja vor allem bei der Kreidler sagen: "gerade gut eingefahren" aber die Realität ist, dass man doch regelmäßig selbst dafür sorgen muss, dass das Fahrzeug alltagstauglich bleibt. Das kommt einem dann aber zu gute, wenn man dann an einer fast neuen Ape etwas reparieren muss.

Die V50 werde ich gleich mal in der Garage "ausbuddeln" und mal ein Foto machen.

Beste Grüße,
Henning

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Re: Getriebe hat sich mit lautem Knall verabschiedet :-(

Beitrag von Wroblinski78 » Sonntag 23. August 2020, 21:02

Wirklich tolle Berichterstattung, Henning!
Da hat man schon beim Mitlesen und Betrachten der Fotos viel gelernt! [Good.gif]
Und natürlich auch von mir herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Reparatur Deiner Biene!

Gruß
Markus

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Re: Getriebe hat sich mit lautem Knall verabschiedet :-(

Beitrag von Bluesmate » Montag 24. August 2020, 10:38

Nochmals vielen Dank!

Über das Wochenende bin ich mal so gute 60 km in mehreren kleinen und einer größeren Runde gefahren. Es scheint wirklich alles okay zu sein, die Ape fährt und schaltet super 98798

Es gibt ein einziges Geräusch, was im Standgas zu hören ist. Das gab es bei meiner Ape aber schon immer und ich bin mir nicht sicher, ob es vom Motor kommt oder etwas anderes rappelt. Das Geräusch ist nur bei niedriger Drehzahl im Standgas zu hören und klingt wie das klappern der Nummernschilder bei Autos mit zu großer Stereoanlage. Die Ursache für Geräusch werde ich bald mal suchen aber das mache ich nur der Vollständigkeit halber und hat nichts mit der letzten Reparatur zu tun. Vielleicht ist es einfach das Hitzeschutzblech unter der Pritsche, das klappert…

Geräusche ist aber trotzdem ein gutes Stichwort! Mir ist aufgefallen, dass sich mit dem 16er Primär die Geräuschkulisse verändert hat. Damit meine ich nicht das Pfeifen des Pinascos oder die insgesamt etwas kleinere Lautstärke wegen der niedrigeren Drehzahlen. Es habe sich Resonanzen verschoben und jetzt sind Sachen still, die früher Geräusche gemacht hatten (bei mir z.B. die Verriegelung der linken Türe oder der Rückwärtsgang Hebel) und andere wo vorher nichts zu hören war geben jetzt Töne von sich. :lol:
Da muss ich wohl nochmal auf die Suche gehen um die Übeltäter zu finden und leise zu machen!

Jetzt mal der versprochene Themenwechsel von der Biene zur Wespe. Zum Freiräumen meiner V50 bin ich dann doch nicht mehr gekommen, habe aber trotzdem mal ein Foto gemacht, weil es den momentanen Stellenwert meiner armen Vespa gut umschreibt:

Vespa-Suchbild.jpg

Ich habe sie mal lieber gelb eingekreist, weil sie schwer zu finden ist. So steht die Arme seit etwa 15 Jahren dort und selbst die Fahrräder haben keinen Respekt mehr vor der Anmut und Schönheit dieses Fahrzeugs.

Da glaube ich, dass ich mein Winterprojekt gefunden habe! Denke das wird der große Rundumschlag mit Motor, weiterer Technik und Karosse werden…

Beste Grüße,
Henning
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Re: Getriebe hat sich mit lautem Knall verabschiedet :-(

Beitrag von kofewu » Montag 24. August 2020, 10:44

Das nennt man dann einen 'Garagenfund', Henning.

Resonanzen und dazu passende Klappergeräusche gibts bei einer Ape immer genug. Die zu finden und abzustellen ist ein Hobby für sich. Irgendwann hört man sie auch einfach nicht mehr :-)
Es grüsst kofewu

Neu! Ersatzteile-Liste: http://ape.schrauber1.de/sale/sale.html
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Re: Getriebe hat sich mit lautem Knall verabschiedet :-(

Beitrag von Bluesmate » Montag 24. August 2020, 10:58

Hehe,
zählt das auch als Garagenfund, wenn man die selbst dort versteckt hat?

Das wäre dann mein 2. selbst versteckter Garagenfund, dazu eine kurze Anekdote:

Als ich so etwa 20 Jahre alt war, hatte ich mir so zum beginnenden Winter eine Suziki LS 650 Savage für ein paar Mark in der Nachbarschaft gekauft. Weil das Wetter nicht gut war, bin ich mi der Kiste nur zwei mal um den Block gefahren und habe sie dann in der Garage meines Vaters verstaut.
Im darauf folgenden Frühjahr als das Wetter wieder besser wurde wollte ich natürlich auch wieder Motorrad fahren. Als ich dann an einem Wochenende mit der Annoncen-Zeitung da saß und mir schon ein paar Motorräder angekreuzt hatte um die Verkäufer mal anzurufen, kam mein Vater vorbei. Er hatte dann gesehen, was ich mache, legte mir seinen Garagenschlüssel auf den Tisch und sagte: "Geh mal in die Garage!".
Ich frage dann, ob ich ihm etwas von dort holen soll aber er sagte nur, dass es völlig ausreicht, wenn ich einfach mal in die Garage gehen würde…

Da hab' ich mich aber gefreut, auch wenn mein Vater sich Sorgen um den Zustand meines Gedächtnisses gemacht hat [board/haha.gif]
Lustigerweise waren bei den angekreuzten Motorrädern auch einige vom gleichen Modell dabei, da hatte ich wohl zumindest insofern keinen Fehlkauf gemacht, weil das Mopped mir noch immer gefiel!

Beste Grüße,
Henning

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Re: Getriebe hat sich mit lautem Knall verabschiedet :-(

Beitrag von Scharnhorst » Montag 24. August 2020, 19:13

Na dann viel Spaß beim Ausbuddeln...:-).

Die Story mit dem Moped ist auch nicht schlecht...
Aber daß man da versucht ist zu denken, daß da ein paar Kerzen auf der Torte fehlen, wenn einer in ein paar Monaten vergessen hat, daß er sich ein Moped gekauft hat, sollte einleuchten...:-)

Gruß Paddy.
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Re: Getriebe hat sich mit lautem Knall verabschiedet :-(

Beitrag von Erjot » Dienstag 6. April 2021, 22:41

Hallo Apeisten,

danke für den TE für den interessanten Bericht und die Bilder. Die Funktion des SLS ist klar, aber was sich mir noch nicht erschließt ist, was dieses "Schlauchgedöns" nun eigentlich macht.

Gruß Rainer
Bluesmate hat geschrieben:
Dienstag 7. Juli 2020, 17:16
Hallo nochmal!

@Tom: Das es völlig bekloppt ist bei einem 13 Monate alten Fahrzeug den Motor selbst auszubauen und auseinander zu bauen steht außer Frage [biggrin.gif]
Ich hatte aber Angst vor der Vertragswerkstatt in der Nähe… Da ist der Plan von Piaggio wohl voll aufgegangen!

@Wolfgang: Stehe mit der Werkstatt in Kontakt, wir sehen mal, wie die Sache am saubersten zu regeln ist. Neben der Schaltklaue ist auch das Gangrad vom 2. Gang beschädigt. Das habe ich bisher noch nicht als Ersatzteil gefunden (1., 3. und 4. Gang schon…). Der Zusammenbau mit Kugeln und der Feder ist nicht so wild. Ich habe ja mit der defekten Klaue das perfekte Werkzeug. Wenn ich die falsch herum auf die Hauptwelle schiebe, kann ich Kugeln und Ferder einsetzen, ohne, dass die unten wieder raus können und muss nur noch von einer Seite gegenhalten. Das wird schon klappen.

So, hier jetzt noch das beschriebene in Bildern:


Schlauchgedoens-01.jpg


Schlauchgedoens-02.jpg


Kolben.jpg


schon-handlicher.jpg


Problem-gefunden.jpg


Metallteile-im-Getriebe.jpg


Arbeitsplatz-01.jpg


Arbeitsplatz-02.jpg


Hauptwelle-02.jpg


Hauptwelle-01.jpg


Zahnrad-zweiter-Gang.jpg


Bruchstelle-01.jpg


Bruchstelle-02.jpg


Was jetzt zum Bruch der Schaltklaue geführt hat, kann ich nicht sagen. Ein Materialfehler ist aber nicht unwahrscheinlich. Vielleicht ist die Stahlqualität in Indien einfach schlechter, als in Italien (das schreibe ich jetzt mal ohne zu wissen, wo die Motorteile hergestellt werden). Wenn Bauteile, die in der Herstellung wahrscheinlich nicht mehr als 5 Euro kosten der Belastung nicht Stand halten und dann zu solchen Reparaturen führen, die auch in einer Werkstatt viele Arbeitsstunden verbrauchen führen, dann hat Piaggio sich aber keinen Gefallen getan und, wie Wolfgang schon geschrieben hat, am falschen Ende gespart…

Beste Grüße,
Henning

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