TM mit Falschluftproblem

Hier dreht sich alles um Ape TM Technik
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TM mit Falschluftproblem

Beitrag von Gromo » Freitag 13. November 2020, 21:33

Hallo Community,

offenbar leidet meine neulich gekaufte Ape TM Benzin unter einem Falschluftproblem, weshalb ich mich gleich auf Spurensuche begeben habe und euch meine bisherigen Beobachtungen und Erkenntnisse vorstellen möchte. Meine praktischen Erfahrungen in dem Bereich gehen gegen null. Aber ich bin zuversichtlich und die Ape hat meinen ersten Eingriff überstanden, ohne anschließend zu explodieren [bye2.gif]

Die Ape schluckt etwa 8-10 l pro 100 km, je nach Fahrweise. Ich fahre überwiegend Landstraße, etwa 90 % der Nutzungszeit, und orientiere mich an 55 km/h. Überwiegend flache Strecke, aber mit einigen Anstiegen, welche die Ape nur im dritten Gang meistert [biggrin.gif]

Im warmen Zustand nimmt die Motordrehzahl bei Gasrücknahme nicht selbstständig ab. Beruhigen lässt sich der Motor nur durch kombiniertes Bremsen und Kuppeln oder durch Betätigung des Choke. Ich habe auch getestet, was passiert, wenn die Zündung abgeschaltet wird: der Motor blieb am Laufen. Aber was die Elektrik betrifft, bin ich bei diesem Fahrzeug vorsichtig. Ein Vorbesitzer hat am Armaturenbrett einen "Elektrik-Hauptschalter" eingebaut, den ich noch nicht näher untersucht habe.

Das "Standgas" reicht dann im dritten Gang für eine normale Fahrt aus. Im vierten Gang fängt der Motor an, leicht zu stottern. Bei Teil- oder Volllast läuft der Motor auch nicht ganz rund, was aber kaum wahrnehmbar ist. Zyklisch scheint die Ape mal mehr, mal weniger zu ziehen.

Der Choke verhält sich unauffällig. Beim Kaltstart sorgt er für ein verbessertes Motorverhalten. Der warme Motor wird im Stand bei Standgas abgewürgt. Bei Teillast ist ein Leistungseinbruch festzustellen. An dieser Stelle wundere ich mich, denn das würde ich bei zu viel Luft nicht erwarten. Der Choke scheint bei Volllast keinen Einfluss zu haben.

Vergaser
Den Vergaser habe ich mir zuerst angeschaut. Die Dichtungen sind nicht mehr intakt, ebenso die am Gummiflansch zum Einlasskanal. Ansonsten sieht er von innen ganz gut aus. Dort und an der Hauptdüse scheint es zu lecken. Der Gasschieber sieht ziemlich verschlissen aus und hat deutliches Spiel. Aber das kann ich schlecht abschätzen. Ein hinreichendes Spiel des Gaszugs für den Gasschieber habe ich noch nicht geprüft. Die Kunststoffkappe an der Gasschieber-Einstellschraube fehlt. Da war wohl schon jemand vor mir verzweifelt am Werk. Die Schraube habe ich zurückgedreht in den Bereich, in dem sich der Gasschieber justieren lässt. Einen Einfluss auf das Standgas durch seine Einstellung konnte ich nicht feststellen. Die Gemisch-Einstellschraube macht ihre Arbeit. Die Größe der verbauten Hauptdüse ist mir bislang auch nicht bekannt. Alle Dichtungen und der Gasschieber werden demnächst erneuert.
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Zylinder/Kolben
Die Kühlrippen sind stark korrodiert, ebenso Lüfterrad und Keilriemenscheibe. Wenn ich mir das erklären sollte, würde ich vermuten, dass die Ape bei einem Vorbesitzer häufig feucht gestanden hat und überwiegend für Kurzstrecken eingesetzt wurde. Vielleicht schleife oder ätze ich das bei Gelegenheit mal ab. Gibt es empfehlenswerte Anstriche zum Schutz solcher Teile? Der Zustand des Kolbens scheint mir in Ordnung zu sein, nur leichte Rußablagerungen. Am Zylinderkopf sind die Ablagerungen deutlich stärker. Kann es sein, dass der Kolben ausgetauscht wurde und kein Originalteil ist? So einen habe ich im Ape-Universum noch nicht gesehen.
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Kurbelwelle
An einer Seite der Kurbelwelle ist eine Stelle stark dunkel verfärbt, vermutlich ein Hitzeschaden. Was ist die Ursache? Sind die Lager an der Pleuelstange nicht in Ordnung? Wie problematisch wird das eingeschätzt? Könnte der Schaden die Erklärung für das zyklische Ziehen bei der Fahrt sein? Eigentlich wollte ich mir noch die Wellendichtringe anschauen, aber ich habe keine Ahnung, wie das Polrad abzunehmen ist. Spezialwerkzeug habe ich dafür nur für die 50er gefunden.
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Auspuff
Es ist ein Sito-Auspuff verbaut. Genauer unter die Lupe genommen habe ich ihn nicht. Äußerlich sieht er noch recht neu aus, aber die Dichtung zum Motor ist schon etwas abgenutzt. Der Auslasskanal ist ziemlich verkokt.

Kupplung/Getriebe/Differential
Die Schaltung ist sehr schwergängig, dafür musste sich über mehrere Fahrten erst mal eine entsprechende Muskelmasse aufbauen. Beim Gang-Einlegen wackelt das ganze Fahrzeug. Ist das normal oder trennt meine Kupplung nicht richtig? Die Antriebswellen und Achsmanschetten sind ziemlich ölig.

Bremsen
Die Bremskraft ist ziemlich schlecht. Das Pedal muss immer fast vollständig durchgedrückt werden. Außerdem schleifen die Bremsen. Inwiefern das zu einem erhöhten Benzinverbrauch beitragen kann, kann ich schlecht abschätzen, eher weniger denke ich. Trotzdem muss dort dringend etwas gemacht werden.

Luftfilter
Der Kasten wurde vom Vorbesitzer kurz vor dem Kauf ausgetauscht. Ein Ansaugstutzen ist vorhanden.

Zündspule/Zündkerze
Die Zündspule wurde vom Vorbesitzer erneuert, keine Ahnung warum. Das Kerzenbild sieht nach meiner Einschätzung in Ordnung aus, aber ich habe auch keinen Vergleich. Den Elektrodenabstand habe ich noch nicht geprüft. Eine neue Zündkerze ist auf dem Weg.
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Sonstiges
Der Keilriemen hat bereits einen Anriss. Hoffentlich hält das Teil, bis für Ersatz gesorgt ist. Ansonsten knackt, knarzt, klappert und rasselt es hier und dort - ich hoffe, das ist normal. Es braucht eine Weile, bis man sich in dem Fahrzeug einigermaßen sicher fühlt [tease.gif]

Weiteres Vorgehen
Das Falschluftproblem hat höchste Priorität. Ich hoffe, es lässt sich durch die Erneuerung sämtlicher Dichtungen im Ansaugtrakt beheben. Im besten Fall wird dadurch auch der Benzinverbrauch reduziert. Was denkt ihr, ist das realistisch? Im Anschluss würde ich mich den Bremsen widmen, dann dem Getriebe/Differential. Gibt es noch weitere Auffälligkeiten, die ich übersehen haben könnte? Ich hoffe, ihr könnt mir ein paar der aufgekommenen Fragen beantworten.

Beste Grüße
Viktor
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Re: TM mit Falschluftproblem

Beitrag von webmaster » Freitag 13. November 2020, 21:41

war dort keine lufthutze auf dem zylinder???? Laufenden Motor mal eingesprüht? Meist ist Vergaser oder züge schult fürs hochdrehen und da ist die tm sehr empfindlich !!
kennst du schon den Ape Fans Shop`?? https://www.ape-fans-shop.de

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Re: TM mit Falschluftproblem

Beitrag von windhund » Freitag 13. November 2020, 22:01

Wenn die Motordrehzahl im Stand nicht zurück geht könnte die Gemischeinstellschraube zu fett eingestellt sein.Dreh mal etwas rein.Das Alter bzw. der Zustand des Gaszuges könnte hier auch eine Rolle spielen.Hast Dir damit allerhand Arbeit ausgesucht.Übrigens hört sich das alles nach Glühzündung an.Viel Spass ,Manfred.
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Re: TM mit Falschluftproblem

Beitrag von webmaster » Freitag 13. November 2020, 22:06

nichts für ungut aber wiso gibt man tipps bei fahrzeugen wo man noch nie selber geschraubt, besessen oder drunter gelegen hat?? ist doch etwas blöd oder ???
windhund hat geschrieben:
Freitag 13. November 2020, 22:01
Wenn die Motordrehzahl im Stand nicht zurück geht könnte die Gemischeinstellschraube zu fett eingestellt sein.Dreh mal etwas rein.Das Alter bzw. der Zustand des Gaszuges könnte hier auch eine Rolle spielen.Hast Dir damit allerhand Arbeit ausgesucht.Übrigens hört sich das alles nach Glühzündung an.Viel Spass ,Manfred.
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Re: TM mit Falschluftproblem

Beitrag von windhund » Freitag 13. November 2020, 22:34

Webbi Du hast Recht.Ich habe noch nicht unter einer TM gelegen.Mein Tipp ist ,so schätze ich das ein für 2 Takter allgemeingültig .Kann man übrigens auch in vielen Beiträgen nachlesen.Ich häng mich hier auch nicht weiter in das Thema TM ein.Wäre vielleicht von Viktor auch besser wenn er bei der Masse von Problemen das ganze in mehrere Unterthemen aufteilt.Das ist vielleicht zielstrebig.Trotzdem vielen Dank für Deinen Hinweis.Wäre auch nett von Dir wenn Du mir mitteilen könntest was an meinem Beitrag fachlich falsch ist.Meine Antwort und Deine sind ja in einem Punkt stimmig.Manfred.
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Re: TM mit Falschluftproblem

Beitrag von windhund » Freitag 13. November 2020, 23:47

So Viktor ,Webbi hat das Thema Gaszug bereits "Angesprochen" ohne näher darauf einzugehen.Ich möchte es dies gern tun.Der Zug "kann "durch das feststellen der Feststellschraube im Gleitstückam Gasdrehgriff beschädigt sein.Dadurch "können"einzelne Drähte sich getrennt haben und "Spreizen" .Dadurch entsteht ein Wiederstand der die Gleitfähigkeit des Gaszuges mindert.Der Zug könnte ,auch wenn er Teflon ist ,sich nach vielen Nutzungsjahren im Innenleben in der Selbstauflösung befinden.Die "Innerei" Krümelt und das bremst das Gleitverhalten des Zuges.Die nächste Möglichkeit ist der Vergaser.Da Ich eine 50 ziger fahre kann ich es nur an dieser erklären .Da ist eine Art "Rückholfeder" drin. Bei mir war diese Ermüdet und konnte den Gaszug nicht mehr runter nehmen.Das habe ich aber auch erst gemerkt nachdem ich den Gaszug gewechselt hatte und keine Besserung eingetreten war.Wie es im Vergaserder TM aussieht weiß ich nicht.Hab noch nicht drunter gelegen.Manfred.
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Re: TM mit Falschluftproblem

Beitrag von webmaster » Samstag 14. November 2020, 09:31

und hier sieht man leider das Manfred keine Ahnung von diesem Fahrzeug hat!! Wenn die Züge nicht exakt Spiel haben hast du schon falschluft, aber da Manfred ja so viel Ahnung hat wird er uns ja jetzt erzählen wie man diese dann in der der Mitte einstellt!!!
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Re: TM mit Falschluftproblem

Beitrag von windhund » Samstag 14. November 2020, 09:34

Webbi das werde ich nicht tun.Ich habe es an Hand der 50 ziger erklärt.Nicht an der TM.Manfred.
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Re: TM mit Falschluftproblem

Beitrag von webmaster » Samstag 14. November 2020, 09:36

jedes auto ist auch nicht gleich also solltest du da helfen du es kanst und das ist hier defintiv nicht der fall!! Man führt die leute nur auf eine falsche spur !!!! und zu 99,9 % liegt das Problem tm Typisch an den zügen, bzw vergaser ..
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Re: TM mit Falschluftproblem

Beitrag von Gromo » Samstag 14. November 2020, 11:50

Danke für die bisherigen Antworten [acute.gif]
webmaster hat geschrieben:
Freitag 13. November 2020, 21:41
war dort keine lufthutze auf dem zylinder????
Doch, doch, aber die war zum Zeitpunkt der Fotoaufnahme schon entfernt.

windhund hat geschrieben:
Freitag 13. November 2020, 23:47
So Viktor ,Webbi hat das Thema Gaszug bereits "Angesprochen" ohne näher darauf einzugehen.Ich möchte es dies gern tun.Der Zug "kann "durch das feststellen der Feststellschraube im Gleitstückam Gasdrehgriff beschädigt sein.Dadurch "können"einzelne Drähte sich getrennt haben und "Spreizen" .Dadurch entsteht ein Wiederstand der die Gleitfähigkeit des Gaszuges mindert.Der Zug könnte ,auch wenn er Teflon ist ,sich nach vielen Nutzungsjahren im Innenleben in der Selbstauflösung befinden.Die "Innerei" Krümelt und das bremst das Gleitverhalten des Zuges.Die nächste Möglichkeit ist der Vergaser.Da Ich eine 50 ziger fahre kann ich es nur an dieser erklären .Da ist eine Art "Rückholfeder" drin. Bei mir war diese Ermüdet und konnte den Gaszug nicht mehr runter nehmen.Das habe ich aber auch erst gemerkt nachdem ich den Gaszug gewechselt hatte und keine Besserung eingetreten war.Wie es im Vergaserder TM aussieht weiß ich nicht.Hab noch nicht drunter gelegen.Manfred.
Den Gaszug werde ich mir dann mal genauer anschauen, sowohl Spiel als auch Zustand. Obwohl man das Rückschnappen ja ganz gut am Hebel für die Ölpumpe beobachten kann und das sieht recht unauffällig aus.

Ich kann gerade schlecht einschätzen, wie weit ich mit der Schrauberei gehen sollte. Eigentlich lassen sich fast alle beschriebenen Themen ohne großen Aufwand angehen, außer das mit der Kurbelwelle. Dafür müsste der Motor wahrscheinlich vollständig raus, oder? Lieber die Kurbelwelle erst mal in Ruhe lassen und alles andere aufräumen oder direkt Kernsanierung?

Beste Grüße
Viktor

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