Bordspannung mit Verbrauchern

Hier dreht sich alles um Ape 50 Technik
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Scharnhorst
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Re: Bordspannung mit Verbrauchern

Beitrag von Scharnhorst » Freitag 11. September 2020, 20:23

Danke Wolfgang.

Ich hatte ja ein live-Beispiel in der Ape mit der Ablage. Die hing schon etwas durch, als ich sie 2011 gekauft hatte. In den neun Jahren ist es ja nicht besser geworden, obwohl ja "nur" die Plastik-Radiokonsole zusätzlich dran gekommen ist durch mich.
IMG_3783.JPG
Mein Konstrukt mag ja nur die paar Kilo wiegen, aber es ist definitiv schwerer als das zuvor.
Die neue Ablage wird ihre Form behalten, die kann praktisch nirgends mehr hin. Sie liegt wirklich nur noch als Dekor drin.

Deshalb bin ich ja auch so gespannt, wie das vom Radau her wird. Gefühlt (dir brauche ich es ja nicht sagen, wie schwer es ist, etwas in der Ape zu orten, was mit vibriert) macht die gepaart mit der Radiokonsole bei niedrigeren Drehzahlen ziemlich Krach. Die meisten Blechvibrationen sind ja weitestgehend gebannt, jetzt schlagen solche Teile durch.
Ob sie es tatsächlich ist, werde ich demnächst wissen.
Aber allein schon die wieder gerade Optik wird ein Gewinn. Jetzt sieht es wegen der blassen Farbe und dem Durchhang echt traurig aus...

Aber die Konstruktion und das Material (PP oder HD-PE) begünstigen halt das Durchhängen mit der Zeit.

Gruß Paddy.
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Schau dir das mal an !!
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Re: Bordspannung mit Verbrauchern

Beitrag von Scharnhorst » Freitag 11. September 2020, 21:25

Gerade gesehen,

das neue Voltmeter (wie gesagt, exakt das gleiche, daß ich diesen Frühsommer verbaut hatte, nur in weiß anstatt blau) ist heute gekommen.
An der neuen Position wäre blau echt doof gewesen. Daß es kein grünes gab in der Ausführung, ärgert mich schon etwas.
Aber lieber neutral weiß, als blau.
IMG_3784.JPG
Die neue Stelle ist ja auch nicht mehr so exponiert.

Interessant ist ja, daß das kleine Ding auch ein halbes Watt annähernd zieht. Das reicht im Prinzip für ein Rücklicht fast schon aus diese Leistung in LED.

Gruß Paddy.
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Re: Bordspannung mit Verbrauchern

Beitrag von Jasi » Samstag 12. September 2020, 19:13

Hallo Paddy !
Ich nehme häufig Einschlagmuttern, wenn ich in 9 mm Siebdruck was fest kriegen will.
https://www.ebay.de/itm/Einschlagmutter ... SwS8herq88
(Beispiel, gibt es in allen größen)
Etwas ausgefräst, und die Dinger sind bündig drinnen und halten.

Gruß Jasi
Wahnsinn ist mein Hobby ........
100% Sauger.... Nur Halbtote werden zwangsbeatmet.

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Re: Bordspannung mit Verbrauchern

Beitrag von Scharnhorst » Samstag 12. September 2020, 21:26

Top, danke Jasi.

Mal schauen, ob ich so Dinger hier ums Ecke kriege. An die habe ich garnicht gedacht. Die Stacheln würde ich vielleicht etwas abdrehen und eher kleben. Die sind ja schont etwas martialisch...:-)
Ich schau mal nach Einschlagmuttern.

Heute habe ich wie geplant mit den Boxen weiter gemacht. Zuerst die Aufdopplung, dann den Boden, wieder Aufdopplung an der Unterseite.
Dann mal eine Schablone gemacht und die erste Box befräst.
Ohne Aufdopplung zur Blende hin wäre es definitiv nix geworden.
IMG_3788.JPG
IMG_3789.JPG
Dann ging es aber erst noch los. Die 115 mm, die angegeben waren, waren etwas zu klein. Das größere Problem, an das ich nicht gedacht habe, war die 10° Neigung.
Das Chassis hängt halt schräg drin und kommt mit dem doch relativ großen Korb gegen den Boden.
Also mußte ich etwas ausschleifen.
IMG_3790.JPG
Also schon eine Geburt etwas. Aber so ist es halt, wenn man nicht mehr so genau hinschaut, was man bestellt und deshalb die Lautsprecher etwas zu groß sind.
Aber letztlich habe ich gewonnen... [Cool.gif]

Die Dinger dann mal geschlossen, das Labornetzteil geholt mit Radio und Display und alles angeschlossen.
Von einer zusätzlichen Öffnung habe ich im ersten Schritt abgesehen.

Es knackt aus den Lautsprechern... [board/shok.gif]
Überlagert zur Musik, die ganz gut rüber kam.

Grübel...Ich muß anders zuspielen. Dann habe ich das Conrad-Radio aus der Ape geholt. Es knackt nicht... [Dontknow.gif]
Dafür hört man deutlich, daß die Vor- und Endstufe des Parrots deutlich hochwertiger sind als die des 39 Euro Teils von Conrad...
Gut, Parrot hat den Schwerpunkt auf der Freisprech, aber das Radio macht den Job doch deutlich besser. Hat ja aber auch mal glaub das Achtfache gekostet...

Dann wollte ich schon abbrechen zu Gunsten des Pokalsspiels KSC-Union, aber ich hab dann einfach mal das d-sub-Kabel ausgesteckt und das Display direkt an den Radiorumpf.
IMG_3793.JPG
Es knackt nicht mehr. Dann erst mal die Boxen getestet, Knacken löse ich später. Neben der Union-Hymne dann auch mal verschiedene andere Lieder getestet. Mal bass-lastig, mal filigran.
IMG_3794.JPG
Also die Lautsprecher können echt was. Faszinierend, wie die kleinen Membrane doch Bass hinkriegen. Und die Hochtöner sind wunderschön klar. Man merkt schon, daß diese Garnitur in der Größe doch im gehobenen Mittelfeld spielt. Dann habe ich es nicht mehr bereut, 80 Euronen für die Dinger ausgegeben zu haben. Zuerst dachte ich ja, daß das etwas viel für die Ape ist.

Ob die Dinger jetzt offen und ohne geschlossene Kiste auch so klingen, keine Ahnung. Aber der Bass kann eigentlich nicht so schön weich rüberkommen, wenn das Ding bloß Luft schaufelt im Freien.
Was soll's, ich werde es nie erfahren, weil sie werde nunmal in den Kisten betrieben.
Interessanterweise reicht den Membranen tatsächlich diese 4 Liter. Hätte ich nicht gedacht. Ich werde keine Entlastung einbauen, ich lasse sie geschlossen. Die Tief-Mitteltöner sind weit davon entfernt, gequält zu klingen, weil sie gegen eine harte Luftfeder arbeiten müssen. Hub kommt sauber und weich.
Umso besser. Zuerst dachte ich, ich bohr spaßeshalber mal ein 40er Loch in die Unterseite, aber die Schleiferei im Boden wollte ich nicht nochmal machen ohne Not, falls es nachteilig gewesen wäre.
Material hätte ich noch für neue Teile, aber nö. Das bleibt jetzt so.
Welten besser als das Geschepper in der Ape mit den billigen Koax-Chassis und der labbrigen Konsole, hinten offen. Das klingt zum ersten mal tatsächlich nach Boxen vom Volumen her.

Jetzt werde ich mal ein anderes Kabel dran hängen und schauen, ob das Knacken weg ist. Da das Knacken eigentlich nicht von den einzelnen Litzen in dem Kabel kommen kann, tippe ich eher auf eine Problem mit Masse.
Der Schirm des Kabels ist ja über die Buchse am Radio mit Masse verbunden. Wenn es ein Masseproblem ist, sollte das andere Kabel auch knacken.

Wenn ja, löte ich mal den Schirm am radioseitigen Stecker ab und schau, was passiert. Mein Bauchgefühl sagt mir, daß ich über den etwas einfange irgendwie.

Mal schauen. Aber soweit bin ich hoch zufrieden und freue mich darauf, das Konstrukt in die Ape zu setzen. Das wird eine neue Dimension beim Musik hören. Ich habe mal den Kopf zur Ablage ungefähr so positioniert wie in der Ape die Situation ist. Gefühlt hätte ich gesagt, es ist besser.
Die geringe Neigung von 10° macht den Kohl sicher nicht fett, aber die zusätzlich geneigten Tweeter und die höhere Position machen denke ich einiges aus.
Richtig beurteilen kann ich es erst, wenn alles verbaut ist. Meine langen Beine sind halt auch noch irgendwo. Ich hoffe, das deren Verschattung nun auch etwas geringer ist.

Wir werden sehen.

So, jetzt schnapp ich mir mal das andere Kabel und kuck, was passiert.

Gruß Paddy.
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Re: Bordspannung mit Verbrauchern

Beitrag von Scharnhorst » Samstag 12. September 2020, 22:56

Hmm.

die anderen Kabel, die mir mein Kollege aus seinem Privatfundus mitgegeben hat, sind nur noch Männlein/Männlein. Ich habe ja Männlein/Weiblein an das Bedienteil und den Rumpf gelötet.
Also habe ich zuerst mal an dem einen Kabel, das ich bisher verwendet habe mit zwei verschiedenen Seiten beidseitig den Schirm abgelötet.

Bumm, abartiges Knacken, viel stärker als zuvor. Hält man den Schirm an eine Seite wieder dran, besser.

Dann habe ich mal an ein anderes Kabel ein Männlein weggelötet und ein Weiblein dran. Nur noch ganz vereinzelt knacken.
Jetzt habe ich dieses zweite Kable mal so eingekürzt, wie ich es brauche und löte dort Ein Weiblein dran. Dann ist schonmal die Antenne deutlich kürzer.

Warum das erste Kabel so stark gestört hat, obwohl es einen Schirm hat, der dann nicht mit der Masse verbunden ist, kapier ich noch nicht.
Das zweite Kabel, das deutlich besser war, habe ich dann nur mit Schirm betrieben.

Egal, ich fahr mit den Versuchen erst fort, wenn das Kabel eingekürzt ist. Die Antenne zu kürzen ist auf jeden Fall kein Fehler. Also so ganz einfach mal von der Stange leben geht wohl nicht ganz.

Das zweite, deutlich bessere Kabel hat mich etwas zwiegespalten. Auf der einen Seite habe ich dadurch Hoffnung bekommen, daß das hinzukriegen ist.
Auf der anderen Seite aber dachte ich, es kann natürlich auch radiospezifisch sein.
Kann aber heißen, daß es bei dem Parrot besonders kritisch ist, bei anderen nicht. Kann aber auch heißen, es geht bei dem Parrot gerade noch und bei einem neuen Radio ist es nicht in den Griff zu kriegen.
Selbst wenn das Parrot mit kurzem, neu gelötetem Kabel knackfrei läuft, kann es sein, ich kaufe mir ein nagelneues Radio, löte drin rum und es stört nur noch. Das wäre doof.

Ich muß das am Montag mal mit meinem funkenschlosserlastigen Kollegen besprechen, der hat da bestimmt ein paar Tips.

Ich meine, die ganzen Einstreuungen, die meine Ape so macht während der Motor läuft, machen das Ganze ja nicht besser.

Ich kann mich erinnern, daß eine meiner ersten Fragen hier 2011, wenn nicht die erste Frage (natürlich habe ich mich auch nicht ordentlich vorgestellt und bin gleich mit einer Frage eingestiegen...:-) ), von dem störenden Radio gehandelt hat.
Da hatte ich mir gerade das Conrad-Radio eingebaut und es hat nur gestört.
Abhilfe brachte dann ein anderer Kerzenstecker auf euer Anraten hin.

Jetzt knackt das am Labornetzteil in meiner Holzwerkstatt...

Aber jetzt fällt mir noch was ein, während ich hier so monologisiere. Dort oben ist ein Repeater, Abstand zu meinem Testaufbau gerad mal 3 Meter.

Den könnte ich morgen mal deaktivieren, ist sicher auch ein Versuch wert. Den Rest bespreche ich mit meinem Kollegen. Der hat sicher noch einen Tip.
Die alte Radiokonsole kommt definitiv aus der Ape raus, das Problem wird gelöst und ich mache die neue Ablage fertig inklusive Kunstleder auf den Blenden.

Ich halte euch auf dem Laufenden.

Gruß Paddy.
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Re: Bordspannung mit Verbrauchern

Beitrag von Scharnhorst » Montag 14. September 2020, 20:46

So Männer,

heute habe ich die Teile bekommen und lackiert.
Gleich vorweg, ich habe mich mit dem Finish nicht verkünstelt. Das Parrot wird ein Provisorium bleiben, das die Machbarkeit des Vorhabens beweisen soll.
Momentan steht ja noch das "Knacken" der Endstufe im Raum.

Erst mal den Rücken des Bedienteils in die Aufnahme verschraubt und dann die Buchse ebenfalls festgeschraubt:
IMG_3799.JPG
Danach von hinten die Originalschrauben des Bedienteils wieder eingedreht. Jetzt sieht es so aus:
IMG_3806.JPG
IMG_3807.JPG
IMG_3809.JPG
Ich habe es dann mal in die Ape gehalten. Viel breiter darf das Konstrukt nicht werden. Mein Panel braucht auch Platz.
Aber eigentlich habe ich mir es genau so vorgestellt. Die Buchse auf der Rückseite zeigt nun schräg nach hinten unten, das Kabel wird sich an das Frontblech schmiegen und ich kann es hinten runter laufen lassen zum Radiorumpf.
IMG_3804.JPG
Im Prinzip war das ja ein Schnellschuß und nicht auf Tiefe optimiert. Je nach dem könnte man da noch einen cm holen. Das kommt dann beim finalen Radio. Jetzt muß das erst mal funktionieren.
Die Blende für das Panzerknackerlüftungsloch mit der Heizungsschlauchdurchführung und Voltmeteraufnahme ist auch fertig, gefällt mir aber nicht so.
Den mach ich vielleicht nochmal neu und laß die Kanten parallel zu den schrägen Kanten der Ablage laufen, der Rest bleibt so und paßt ganz gut. Außerdem muß dann noch matter Klarlack drauf.
IMG_3808.JPG
Das Voltmeter wird ja ziemlich verdeckt sein hinter dem Lenker, aber wenn einen die Spannung interessiert, sieht man drauf.
Ansonsten bleibt es unauffällig im Hintergrund.
Im Prinzip hat es ja seine Schuldigkeit getan, weil es mir letztlich die Entscheidung für meinen Umbau auf Cross-Lima abgenommen hat.
Da es nun aber nach der ganzen Umrüstung selbst bei 35 km/h und allen Verbrauchern an noch über 14 Volt anzeigt, ist es nur noch eine Kontrollanzeige. Mehr nicht.
Die darf künftig gerne im Hintergrund sein. Im Vordergrund brauch ich das Ding eigentlich nicht mehr.

So, wie geht es weiter? Ich werde morgen mal das kurze Kabel zusammenlöten und nochmals testen mit angeschlossenem Schirm. Dann mal schauen, ob ich nicht eine Mini-Potentialdifferenz zwischen Radiogehäuse und Masse vom Netzteil habe. Eventuell mal Ground vom Netzteil noch anschließen. Mal sehen.

Alternativ dazu mal den Schirm komplett von einem Kabel entfernen. Auf jeden Fall alle Tests nur noch mit den notwendigen 80 cm an Kabel.

Auch mal den Repeater hier in meiner Holzwerkstatt ausstecken, mal sehen. Aber selbst, wenn der es ist, ist es doch ein guter Test bezüglich Einstreuungen.

Ich hoffe mal, daß das Einstreuungsproblem bis Samstag gelöst ist und ich die Boxen fertig machen kann.
Dann sollte es zum Einbau des Ganzen gehen. Im Gegensatz zu Tom bin ich ja noch guter Dinge, daß es paßt...:-)

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Re: Bordspannung mit Verbrauchern

Beitrag von TomPe » Montag 14. September 2020, 20:57

Wenn du lenker , türen und scheibe ausbaust könnte es im ganzen reingehen .... 98798
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Re: Bordspannung mit Verbrauchern

Beitrag von Scharnhorst » Montag 14. September 2020, 21:00

Abwarten, Kollege... [Cool.gif]

Das wird passen. Wenn nicht, ich krieg das passend! [board/haha.gif]

Gruß Paddy.
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Re: Bordspannung mit Verbrauchern

Beitrag von Scharnhorst » Montag 14. September 2020, 22:36

So,

der Bob steht auf dem Kopf, das Kabel ist kurz. Schirm ist radiorumpfseitig angeschlossen. Kaltes Bleifrei am Start.
IMG_3810.JPG
Es knackt noch ab und zu aus dem rechten Lautsprecher. Hmm.
Masse auf Ground gezogen. Radiogehäuse auf Masse gezogen. Repeater ausgesteckt. Immer mal wieder ein Knack.
Potentialdifferenz zwischen Masse und Gehäuse 40mV. Brücke ich, geht es runter gen Null, aber ab und zu doch ein Knack.

Ich lass das jetzt so. Das Kabel hat schon einen PVC-Schlauch. Ich modelliere jetzt da mit irgendwas einen schlanken Stecker Displayseitig und bau das jetzt ein.

Ich werde halt etwas machen, daß ich glaube ich noch nie an einem Autoradio gemacht habe. Ich schließe die Karosserie an das Gehäuse an.

Dann wollen wir mal sehen, was in der Ape passiert. SO komme ich ja nicht weiter. Ein anderes Kabel mit anderem Schirm, keinem Schirm oder was weiß ich kann ich ja jederzeit in 2 Minuten tauschen.
Am Rest kann ich ja ohnehin nix ändern.
Es liegt aber definitiv am Kabel. Ob nun als Antenne oder was weiß ich. Von Kabel zu Kabel unterschiedlich stark. Kurz zusammengestöpselt gar nix. Gutes Kabel gekürzt, fast weg.

Scheiß drauf, rein mit der Konstruktion. Ich will endlich die Boxen in der Ape und das Radio oben bedienen.

No Risk, no Fun, hehe.... [Cool.gif] [Cool.gif] [Cool.gif]

Gruß Paddy.
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Re: Bordspannung mit Verbrauchern

Beitrag von Scharnhorst » Dienstag 15. September 2020, 20:58

Mädels,

ich hau mich weg. Sag ich noch zu meinen funkenschlossenden Kollegen, ich habe so das Gefühl, als ob der Schirm wie eine Antenne wirkt und hochfrequenten Dreck einsammelt, den die Endstufe nicht mag.

"Neee, kann eigentlich nicht sein. Noch nie gehört, daß ein Schirm sich negativ auswirkt. Probier mal dies, mal das..."

Heute habe ich das erste Kabel, das ich zuerst unverändert verwendet habe und mit dem es am stärksten knackte, mal eingekürzt auf die finale Länge. Einfach so zum Spaß um damit zu spielen.
Dann habe ich mir die Schirmung angeschaut und mit dem anderen, besseren Kabel verglichen. Exakt gleich.

Dann dachte ich scheiß drauf, jetzt mach ich mal einen Test:
IMG_3811.JPG
Wie man sieht, der Bob steht immer noch Kopf, aber im Hintergrund sieht man mein neues Kabel. 80 cm und komplett ohne Schirm.
Siehe das, keine Einstreuungen, Knacken weg.
Eigentlich wollte ich nur den Unterschied hören und danach an dem blanken Kabelverbund mit verschiedenen Schirmen spielen.
Das hat sich jetzt erstmal erledigt.
Ich löte die Buchse morgen nochmal ab und fädel etwas Zeug drauf, damit daraus wieder ein Kfz-fähiges Kabel mache (PVC-Schlauch, Schrumpfschlauch, usw.).
Dann löte ich die Buchse wieder dran und forme Displayseitig einen abgewinkelten Stecker. Am Rumpf kommt der original wieder dran.
Dann starten wir mal mit dem Kabel in der Ape.

Manchmal muß ein Mechaniker einfach auf seinen Bauch hören und nicht auf Elektriker..."Masse blabla, Reflexion, blabla, Schirm hilft immer, blabla, ich gebe dir Klappferrite, blabla..."

Eigentlich logisch, wenn denkt, wie die "Fahrrad" schreiben. Das kann einfach nix sein... [board/haha.gif]

Ein schlechter Mechaniker gibt halt immer noch einen guten Elektriker...

Egal, also geht das Projekt ungestreift weiter und ich kümmere mich um die kniffligen Dinge: Konsole mechanisch finalisieren, nachdem dieser elektrische Kinderkram erledigt ist... [tease.gif]

Gruß Paddy.
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