Ape50 Tuning

Hier kommt alles herein was woanders zur Ape 50 nicht hinein passt
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Rübe
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Re: Ape50 Tuning

Beitrag von Rübe » Mittwoch 31. Juli 2019, 09:32

Das ihr immer schreibt man müsse beim größeren Zylinder das Mischungsverhältnis bzw. die Ölzufuhr an der Ölpumpe erhöhen. Was soll das bringen?
Beispiel. Roller P80X von 80ccm auf 136ccm umgebaut. Gemischschmierung vorher 1:50 danach auch 1:50. Läuft seit 48289Km. Nächstes Beispiel. Ape 50 von 50 auf 102ccm umgebaut. Getrenntschmierung. Ölpumpenstellung nicht geändert. Läuft seit 7 Jahren. Was will ich damit sagen ? Die Ölpumpen sind so eingestellt das immer eine Reserve an gefördertem Öl vorhanden ist und auch wenn ihr nur mineralisches 2T-Öl verfeuert welches immer noch besser als das Einbereichsöl, was zur Zeit der Entwicklung der Zweitaktmotoren zugemischt wurde, ist. Anders gesagt. Ein Wartbugmotor mit 992ccm benötigt auch nur ein Zweitaktgemisch 1:50. Merkt ihr was ?
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Re: Ape50 Tuning

Beitrag von TomPe » Mittwoch 31. Juli 2019, 09:41

Ja Rübe - da geb ich dir recht ..
auch meine PX 80 mit 135 ccm tank ich schon seit 40 Jahren 1:50 und läuft und läuft.....
auch meine Werkstatt meint die Ölpumpenumstellung auf 11 Uhr bei Ape 102 bringt zuviel schmoder in den Auspuff....
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Re: Ape50 Tuning

Beitrag von Rübe » Mittwoch 31. Juli 2019, 15:13

TomPe hat geschrieben:
Mittwoch 31. Juli 2019, 09:41
Ja Rübe - da geb ich dir recht ..
auch meine PX 80 mit 135 ccm tank ich schon seit 40 Jahren 1:50 und läuft und läuft.....
auch meine Werkstatt meint die Ölpumpenumstellung auf 11 Uhr bei Ape 102 bringt zuviel schmoder in den Auspuff....
Die Kolbenringnuten setzen sich auch zu und somit die Kolbenringe fest. Die Folgen daraus kennt man ja.
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Re: Ape50 Tuning

Beitrag von Scharnhorst » Mittwoch 31. Juli 2019, 21:11

Ist ja aber auch irgendwie Käse, heute ist alles komplizierter.
Als wir in jungen Jahren deutsche Moped getunt haben, war alles einfacher.
Selbst bei einem doch recht simplen Konstrukt wie der Ape oder der Wespe gibt es viel mehr Möglichkeiten und oh Wunder viele Meinungen.
Ich bin auch fest davon überzeugt (Webbi hat es in diesem Beitrag ziemlich zu Beginn glaube ich in einem Nebensatz auch so erwähnt, dass jeder sein Setup für toll hält), daß hier keiner etwas empfiehlt, womit er keine gute Erfahrung oder zumindest keine schlechte gemacht hat. Das macht ja kein Mitglied hier.
Aber es ergibt sich halt eine unglaubliche Varianz.
So, und jetzt lieber Fragesteller, such dir was aus.
Mein Tip, nimm die ganzen Antworten auf deine Frage einfach mit und stöber mit diesem Grundwissen in aller Ruhe durchs Forum.
Eine Frage und deren Antworten allein beantwortet nicht so viel für dich ganz persönlich.
Überstürze nix, lies dich ein und bastel dir aus dem Gesamtbild eine Meinung.
Und dann probierst du es einfach mal aus, was du für adequat hälst und bezahlst vielleicht noch etwas Lehrgeld.
Hat jeder hier bezahlt und nachjustiert, bis er zufrieden war.

Liebe Grüße und viel Erfolg und Spass!

Paddy.
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Re: Ape50 Tuning

Beitrag von Scharnhorst » Mittwoch 31. Juli 2019, 23:07

Zur Ergänzung noch wegen der ganzen Diskussion Speed, Drehmoment, 14er vs. 16er, etc.
Nur um die diese ganzen unterschiedliche Ansprüche nochmal von meiner Seite aus zu verdeutlichen und deren Auswirkung auf die so unterschiedlichen Empfehlungen.
Ich fühle mich mit 45 ganz wohl, klar Drehzahl könnte niedriger sein, ist immer angenehmer und auch sicher materialschonender.
Andererseits habe ich schon mal was auf der Pritsche.
Und um es ganz deutlich zu machen, meine Kiste fährt mit mir (85 kg) 15% Steigung im Vierten hoch, das ist mein Anspruch bei meiner Topografie hier. Mein Dorf liegt am Hang und ich habe keinen Bock, wegen acht Getränkekisten mir eine Sehnenscheidenentzündung am linken Unterarm vom Schalten zu holen und am Hang Spinnenweben hinter mir her zu ziehen, nur weil ich in der Ebene 55 statt 45 fahre. Da zieht meine TL6T halt einfach durch. Für mich ist das ein kleiner praktischer Pick-Up mit Kult- und Schraubfaktor und kein Christbaum mit USB-Buchsen.
Wenn man eben wohnt und eventuell die Pritsche/den Kasten nur zur Zierde hat und eher einen Haufen Lampen, LED-Lichter, Navis und Zierrat spazieren fahren muss und der größte Feind der Luftwiderstand ist, sieht das alles anders aus.

So, Sarkasmusmodus: aus! :-) Nicht böse sein, liebe Kollegen....:-)

Bei solch verschiedenen Ansprüchen kann es nur zu Riesenunterschieden bezüglich der Tips zum "Verbessern" kommen.
Deshalb viel lesen hier, Meinung bilden und ableiten.
Das wird schon,glaube mir!

Liebe Grüße,

Paddy.

P.S.: Und noch ein sarkastischer Nachtrag, es ist mir übrigens sowas von wurscht, was meine Möre an Mischung säuft bei den paar Metern, die ich sie brauche, Hauptsache sie läuft wie eine Bergziege... An meine Autos kommt sie sicher fast ran, hehe
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Re: Ape50 Tuning

Beitrag von AchimBaba » Donnerstag 1. August 2019, 08:31

Nochmal zur Ölpumpe:
Ich sehe das so:
Größere Düse heißt mehr Sprit bei gleicher Gaszugstellung. Also muß auch mehr Öl gefördert werden, da ich sonst ein anderes Mischungsverhältnis bekomme. Und da die Fördermenge über den Gaszug bestimmt wird, stelle ich den in der Pumpe nach.

Obwohl ich viel kurz und Ultrakurzstrecke fahre, hatte ich noch nie ein zugesetzten, oder verölten Auspuff...

Darüber, dass zu viel Öl schädlich ist, brauchen wir wohl nicht zu diskutieren.
Gruß

AchimBaba

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Re: Ape50 Tuning

Beitrag von Rübe » Donnerstag 1. August 2019, 09:18

Bei den guten 2T-Ölsorten die wie heute im Angebot haben ist das schon wie mit "Kanonenkugeln auf Spatzen schießen". In anderen Zweitaktforen tendieren sie schon zu Mischungsverhältnissen von 1:60 oder noch weniger weil das Öl eine so hohe Qualität gegenüber früher hat. Ein Bekannter macht das bei seiner Simson Schwalbe so. Dann ist diese aus dem Auspuff nicht so inkontinent.

P.S. Die Ölpumpe bei meiner TM (Ölpumpenhebel 90°zur Fahrtrichtung) fördert etwa, je nach Drehzahl, zwischen 1:40 im Stadtverkehr und 1:33 auf Langstecke. Kann auch schon mal, wenn es in die berge geht auf 1:25 gehen.
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Re: Ape50 Tuning

Beitrag von Scharnhorst » Donnerstag 1. August 2019, 21:07

Mich würde mal interessieren, ob hier jemand weiß, welches Mischungsverhältnis sich bei der Getrenntschmierung bei einer Ape im Serienzustand überhaupt einstellt?
Da das Ding ja meines Wissens nach nur anhand der Drehzahl vor sich hinsabbelt unabhängig von der Gasschieberstellung, kann man ein festes Mischungsverhältnis ohnehin nur in einer Gasschieberstellung zuordnen.
Bei der Ape sicherlich meist Vollgas, aber welches Verhältnis stellt sich denn da ein? Oder hat jemand mal akribisch seine Verbrauchsverhältnis zwischen Benzin und Öl über einen gewissen Zeitraum genau dokumentiert?
Wenn nicht, ist das alles Kaffeesatzleserei,, was für ein Verhältnis liefert.
Nur so am Rande, richtige Ölpumpen fördern Öl nach Last (RD mit Autolube z.B.), das System in Rollern und Apen ist bloß Gesabber mit vermutlich genug Überschuß.
Autolube regelt, wenn ich es noch richtig weiß, so zwischen 1:120 und 1:50.
Meine Gemischschmierung liefert immer 1:50 und eure modernen sabbern das Kurbelgehäuse mal so und mal so voll.
Also, was mischt eure Ölpumpe im Schnitt überhaupt im Serienzustand?
Das wäre doch mal als erstes zu klären, bevor man an dem Ding rumdreht, ob mit oder ohne Veränderungen.

Gruß Paddy.
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Re: Ape50 Tuning

Beitrag von windhund » Donnerstag 1. August 2019, 22:21

Paddy,ich führe ein wenig Buch.Auf 50 ltr.Benzin verbrauche ich 850 ml Öl.An der Ape ist alles Original. Manfred.
Hüte Dich vor Sturm und Wind und Apefahrern die in Rage sind .

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Re: Ape50 Tuning

Beitrag von Guzzi-Porto » Donnerstag 1. August 2019, 22:36

Also gerundet 1:59
Ape-Freunde-Braunschweig = apefahrer.de

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